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Weihnachtsgruß von Bürgermeister Christoph Fleischhauer

Bürgermeister Fleischhauer sitzt im dunkel blauen Anzug auf dem Rathausvorplatz
(Foto: pst)

Liebe Moerserinnen und Moerser,

das Jahr 2023 geht zu Ende, aber die herausfordernden Zeiten bleiben. Denn der Ukraine-Krieg und die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen der globalen Folgen des Nahost-Krieges sind auch bei uns in Moers nicht nur durch die hohe Zahl der Geflüchteten, die wir zugewiesen bekommen und versorgen müssen, spürbar. Wenn wir auf den Beginn des Jahres schauen, waren es vor allem die Angst vor der Energieknappheit und die gestiegenen Kosten, die uns Sorge bereiteten. Erfreulicherweise ist es nicht so schlimm gekommen, wie wir befürchtet hatten. Und diese Erfahrung, nämlich, dass sich einiges noch zum Guten gewendet hat, möchte ich positiv mit ins neue Jahr nehmen. 

Das ist auch notwendig, denn die finanzielle Situation der Stadt ist – Stand heute – nur durch eine höhere Grundsteuer zu stabilisieren. Bund und Land beteiligen schon bisher alle Städte und Gemeinden nicht ausreichend an den Steuereinnahmen. Vor allem die aufgrund der inflationären Entwicklung ganz sicher notwendigen Tarifsteigerungen ziehen uns aber kräftig ins Minus. Hinzu kommen Leistungen im Sozialen sowie Kinder- und Jugendbereich, die Bund und Land uns übertragen, aber nicht ausreichend finanzieren. Wir stehen am Ende der ‚föderalen Nahrungskette‘ – Bund, Land, Kommunen. Über 23 Millionen Euro können wir leider trotz aller Bemühungen nicht von heute auf morgen ‚sparen‘ und Einschränkungen in den Bereichen Sport, Bildung, Kultur, Jugendeinrichtungen oder Seniorenbegegnungsstätten wollen wohl überlegt sein. Die Hoffnung, die ich nicht aufgebe, ist, dass das Land die aktuell unklare Rechtslage so verändert, dass die Kommunen ohne Anhebung der Grundsteuer auskommen. 

Trotz der schlechten Finanzlage konnten wir im jetzt endenden Jahr dennoch positive Akzente setzen. Wir haben in Utfort, Kapellen und im Schlosspark tolle neue Spielplätze eröffnet, wir konnten die modernste Kita in Holderberg einweihen und haben in Asberg einen großen Sportpark freigegeben. Auch die Meerbecker können sich auf ihre neue Anlage freuen. Das Gesamtprojekt Neu_Meerbeck geht in die finale Phase. Im Freizeitpark eröffnen wir im Frühjahr 2024 den großen Skaterpark und starten den zweiten Bauabschnitt des Umbaus. Was jetzt schon eindrucksvoll besonders in der Kolonie Meerbeck umgesetzt wurde, wird 2024 ebenfalls fortgesetzt: das Nach- und Neupflanzen von Bäumen für ein grüneres Moers.

Liebe Moerserinnen und Moerser, lassen wir die Sorgen des alten Jahres hinter uns und blicken positiv nach vorn. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Übergang in das Jahr 2024. 

Christoph Fleischhauer
Bürgermeister